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Chronik

Entstehung und Baugeschichte

Errichtung des Rohbaus in Fertigteilbauweise
Errichtung des Rohbaus in Fertigteilbauweise
Der Rohbau wuchs schnell in die Höhe
Der Rohbau wuchs schnell in die Höhe

Die Grundschule Neuburg-Ost besteht seit dem Jahr 1969. Sie wurde im Zuge der 1969 in Bayern durchgeführten Schulreform (Abschaffung der Bekenntnisschulen) als reine Grundschule geschaffen. Untergebracht war sie zunächst in den Hochbauten sowie in einem Pavillon der damaligen Parkschule im Englischen Garten. Da die Neuorganisation des Volksschulwesens aber zu einer fast unerträglichen Schulraumnot in Neuburg geführt hatte, beschloss der Stadtrat 1970, im Ostend eine neue Schule zu bauen. Vorerst sollten zwei Schulgebäude mit 24 Klassen errichtet werden, später wollte man noch einen dritten Block hinzufügen. Im Frühjahr 1972 wurde mit dem Bau begonnen, der von einigen Pannen und gravierenden Mängeln gekennzeichnet war. Ein Beispiel: Wegen der zu schweren Dachkonstruktion wurde die Baustelle aus Sicherheitsgründen vorübergehend baupolizeilich gesperrt, der Beton musste wieder abgetragen werden. Durch weitere Baumängel, die teilweise schon vor der Fertigstellung renoviert werden mussten, verzögerte sich der Einzug in das neue Schulhaus bis zum 14. Januar 1974. Aber auch dann konnte man nicht von einem gelungenen Schulhausneubau sprechen.

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Ein architektonisches Schmuckstück
war die Ostendschule gerade nicht

1994 wurde der Neuburger Stadtrat mit der Tatsache konfrontiert, dass die „Ostendschule“ saniert werden muss. Inzwischen waren so gravierende Schäden aufgetreten, dass die Schule ansonsten aus Sicherheitsgründen hätte geschlossen werden müssen. Als die Frage geklärt war, dass sich eine Sanierung lohnt und kein totaler Abriss und Neubau nötig sind, wurde in den Sommerferien 1998 mit den Bauarbeiten begonnen. Kurz vorher entbrannte nun aber ein Streit darüber, ob die gesamte Ostendschule oder nur ein Block in Stand gesetzt werden und dafür in Heinrichsheim eine neue Grundschule gebaut werden soll. Dieser „Neuburger Schul- und Stadtteilstreit“ führte in seiner Endphase zu der absurden Situation, dass fast zwei Millionen Mark schon verbaut und knapp acht Millionen Mark an Aufträgen vergeben waren, als im Oktober 1998 mit einem Bürgerbegehren über das weitere Schicksal der Ostendschule abgestimmt wurde. Neben der Generalsanierung der beiden Blöcke wurde auch ein neuer Zwischenbau geschaffen, in dem die großzügige Aula, Fachräume, das Lehrerzimmer und die Schulleitung untergebracht sind. Am 10. Januar 2000 konnten wieder alle Schüler in die „neue“ Schule einziehen, die schon rein optisch eine ungeheuere Aufwertung erfuhr und nun hervorragende räumliche Bedingungen bot und immer noch bietet.

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Kunst am Bau

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten 1998/99 wurde in der Aula ein Flaggenband als Abschluss der Glasfenster gestaltet, außerdem ziert eine Windrose den Fußboden. Beide Kunstprojekte sollen verdeutlichen, dass die Ostendschule eine „internationale“ Schule ist, die auch schon in früheren Jahren Schüler aus vielen verschiedenen Ländern besuchten (bis zu 21 verschiedene Nationen).
Im Juli 2001 konnten wir die Skulptur „Weltenritt“ aufstellen, die unsere Internationalität auch nach außen hin sichtbar machen soll. Diese Skulptur wurde von dem Künstler Paul Fuchs geschaffen und verdankt ihre Verwirklichung einer von der Schule durchgeführten Spendenaktion.

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Flaggenband und Windrose in der Aula

Grund- und Teilhauptschule I

Ab 1. August kam zur reinen Grundschule die Teilhauptschule dazu, der offizielle Name lautete jetzt „Volksschule Neuburg a.d. Donau – Ost (Grund- und Teilhauptschule I). 5. und 6. Klassen waren zwar auch vorher schon in der Ostendschule untergebracht, sie gehörten aber rechtlich zur Hauptschule I in Neuburg und waren ausgelagert.

Seit dem 1. August 2009 ist die Ostendschule wieder nur eine Grundschule, da in Bayern auf Kabinettsbeschluss alle Teilhauptschulen aufgelöst und in die bestehenden Hauptschulen integriert wurden.

Die bisherigen Rektoren der Ostendschule

Adolf Fürleger (1969 – 1980)
Johann Lachenmayr (1980 – 1991)
Albert Basel (1991 - 2010)
Gertraud Beck (seit 2010)

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Rektor Albert Basel (links) mit dem ehemaligen Konrektor Roland Grau

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Rektor A. Basel mit der ehemaligen Konrektorin Gertraud Beck

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Amtseinführung der Konrektorin Eva Öxler im September 2007 durch Schulamtsdirektor Dr. Gerhard Preißler

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Rektor Albert Basel überreicht im Juli 2010 symbolisch den Schulschlüssel an seine Nachfolgerin, Rektorin Gertraud Beck. Albert Basel leitete die Ostendschule 19 Jahre lang und hat sie entscheidend geprägt. Während seiner Amtszeit wurde die Schule umgebaut und erweitert.

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Amtseinführung der Konrektorin Brigitte Clemens im September 2011 durch Schulamtsdirektor Dr. Gerhard Preißler.

 

Am 17. Februar 2017 wurde Rektorin Gertraud Beck in den Ruhestand verabschiedet.

Rektor Manfred Hiebl wurde am 29. September durch Schulamtsdirektorin Ilse Stork in sein Amt eingeführt. Er wurde vom Kollegium herzlich willkommen geheißen.